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Jugendliche werden nicht allein gelassen

Es wird zunehmend der Eindruck erweckt, der Bürgermeister bzw. die Gemeinde Kirchlengern benachteilige Jugendliche im Norden der Gemeinde, da ihnen kein Treffpunkt für ihre Freizeit angeboten werde.

In der Gemeinde Kirchlengern gibt es zwei Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, im Süden der Gemeinde die „Area 34“ (In der Mark 34) und im Norden den „Rauchfang“ (nahe der ev. Kirche in Stift Quernheim).

Die Angebote der Offenen Jugendarbeit orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen. Die Offene Jugendarbeit versteht sich als Arbeit für und mit Jugendlichen. Träger der Offenen Jugendarbeit ist der Kreis Herford.

In der Gemeinde Kirchlengern arbeitet die Offene Jugendarbeit standortbezogen an den beiden genannten Jugendeinrichtungen und durch Streetworker, die an flexiblen Orten tätig sind. Die Streetworker hatten bereits vor Monaten während der gelockerten Corona-Maßnahmen Kontakt mit den Jugendlichen aufgenommen. Beide Seiten haben sich inzwischen gut kennengelernt und vereinbart, einen gemeinsamen, betreuten Nachmittag oder Abend im Rauchfang zu verbringen.

Aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen und des anschließenden Lockdowns konnten diese Treffen nicht fortgeführt werden, gleichwohl besteht noch ein im Rahmen der Coronaschutzverordnung zulässiger Einzelkontakt zu den Jugendlichen vor Ort.

Jugendlichen, die diese Angebote der Offenen Jugendarbeit nicht wahrnehmen möchten, ist es natürlich möglich, sich im öffentlichen Raum zu treffen. Wie für jeden anderen gilt es hier, sich an Regeln und rechtliche Bestimmungen zu halten. Vielleicht ist dies eine Chance, ganz nebenbei zu zeigen, wie verantwortungsvoller Umgang mit Allgemeingut und soziales Miteinander gelingen.