| © Gem. Kirchlengern |
Allgemeines
Geschichte
Lage
Verkehrsverbindungen
Sehenswürdigkeiten
Städtepartnerschaften
Tourismus und Gästebetten
Wahlergebnisse
| Amtlicher Name: | Gemeinde Kirchlengern |
| Postleitzahl: | 32278 |
| Telefon-Vorwahl: | 05223 |
| Kreis: | Herford |
| Regierungsbezirk | Detmold |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Ortsteile: (der Link führt zu den Wappen) | Häver |
| Kirchlengern | |
| Klosterbauerschaft | |
| Quernheim | |
| Rehmerloh | |
| Stift Quernheim | |
| Südlengern | |
| Gemeindewappen: | Abbildung, Beschreibung und Begründung |
Das Land beiderseits der Else ist früh besiedelt worden. Vor dem Einbruch der Franken um 800 hat es sächsische Dorfansätze gegeben. Daneben sind archäologische Fundstätten aus der Römerzeit vorhanden. Die erste schriftliche Erwähnung eines Teils der heutigen Gemeinde Kirchlengern stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahre 1147 hat vermutlich der Bischof von Osnabrück das Monasterium zu Quernheim als Augustiner-Nonnenkloster gegründet, von der Familie von Quernheim vermutlich fundiert. Die Stiftskirche (Basilika) aus dem 12. Jahrhundert, mehrfach umgebaut, hatte einen sakralen Vorgängerbau. Nach der Reformation erfolgte im frühen 17. Jh. die Umwandlung in ein freiweltliches Damenstift, das 1810 aufgehoben wurde, dessen Besitzungen fielen 1815 an den preußischen Staat, der sie bis 1832 als Domäne verwaltete. Zunächst Gut, dann Rittergut Quernheim, ließ Gutsbesitzer und Ortsbürgermeister Wilhelm Bacmeister den ehemaligen Stiftsbesitz seit 1860 parzellieren und an Privatleute ver- kaufen. So entstand durch Neusiedler aus den Stiftsländereien seit 1860 die 161 ha umfassende Gemeinde Stift Quernheim mit kleinen Wohnhäusern und bäuerlichen Kleinbesitz, die im Jahre 1997 ihr 850jähriges Ortsjubiläum feiern.
Die heutigen Ortsteile Häver, Kirchlengern und Quernheim werden in der ältesten Herforder Heberolle um 1150, Südlengern 1151 und Rehmerloh am Ende des 12. Jahrhunderts schriftlich erwähnt. Der Name Klosterbauerschaft (ursprünglich Burschop beym Closter, die zum Gründungsgut des Klosters/Stifts gehört), ist, soweit ersichtlich, erst im 18. Jh. aufgekommen.
| © Gem. Kirchlengern |
Von 1843 bis 1918 hat Kirchlengern zum Amtsbezirk Gohfeld-Mennighüffen gehört. Im Jahre 1919 wird das eigenständige Amt Kirchlengern gegründet. 1929 werden die bis dahin selbständigen Gutsbezirke Oberbehme und Steinlacke aufgelöst und kommen zum Amtsbezirk.
| 1147 | Gründung des Augustiner-Nonnenklosters bei dem Dorfe Quernheim durch Diözesanbischof Philipp von Katzenelnbogen von Osnabrück | |
| um 1150 | Erste schriftliche Erwähnung von Häver ("Hevere"), Kirchlengern ("Linegaron") und Quernheim ("Quernem") | |
| 1.12.1810 | Auflösung des freiweltlichen adeligen Damenstifts Quernheim | |
| 1832 | Verlegung des Landgerichts von Stift Quernheim nach Bünde | |
| 1843 - 1918 | Kirchlengern gehört zum Amt Gohfeld-Mennighüffen | |
| 1847 - 1850 | Bau der Chaussee von Herford nach Lübbecke - B 239 - | |
| 1855 | Bau der Eisenbahnstrecke Löhne-Osnabrück | |
| 1919 | Gründung des eigenständigen Amtes Kirchlengern | |
| 1929 | Aufhebung der Gutsbezirke Oberbehme und Steinlacke | |
| 1969 | Kommunale Neugliederung | |
| Häver, Kirchlengern, Klosterbauerschaft, Quernheim, Rehmerloh und Stift Quernheim sowie Südlengern-Dorf und Teile der Gemeinde Spradow bilden seither die Gemeinde Kirchlengern | ||
|
1978-2002 |
Ortskernsanierung (Auslagerung der Betriebsstätten Brackmann, Johanning, Kirchner und Kollmeier) |
|
|
1997 |
Stift Quernheim wird 850 Jahre alt und feiert sein Jubiläum vom 24. Mai bis 1. Juni mit einer Festwoche |
|
|
29.11.1999 |
Verkehrsfreigabe Neubau der Bundesstraße 239n - Ortsumgehung Kirchlengern |
|
|
2001 |
Südlengern wird 850 Jahre alt und feiert sein Jubiläum vom 23. bis 27. Mai mit einer Festwoche |
|
|
September 2002 |
Wiedereröffnung des Bauernbades Rehmerloh |
|
|
2006/2007 |
Errichtung eines Zentralen Omnibusbahnhofes und Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes |
|
|
|
Auf einer Fläche von 33,79 km² wohnen etwas mehr als 16.600 Einwohner.
Die Gemeinde liegt 10 km nördlich der Kreisstadt Herford, 5 km westwärts der Stadt Löhne und 4 km östlich der Stadt Bünde. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von den südlichen Ausläufern des Wiehengebirges im Norden bis zur Else und darüber hinaus über das Elsetal hinweg bis zum "Kahlen Berg" im Süden. Die Form des Gemeindegebietes ist bei einer Länge von 9 km in Nord-Südrichtung und bei einer Breite von max. 6 km in Ost-Westrichtung verhältnismäßig schmal.
Südlich der Else erhebt sich der "Kahle Berg" bis zu 148 m gegenüber 52 m Höhenlage der Else an der Werremündung. Zum Wiehengebirge im Norden hin steigt das Gelände innerhalb der Gemeindegrenzen bis zu etwa 123 m über Seehöhe.
In der naturräumlichen Gliederung gehört Kirchlengern zur Ravensberger Mulde im unteren Weserbergland.
| Straße: | A 30 | Niederlande - Kirchlengern - Bad Oeynhausen |
| B 239 | Höxter - Kirchlengern - Diepholz | |
| Schiene: | KBS 375 | Niederlande - Kirchlengern - Hannover - Berlin |
| KBS 386 | Bielefeld - Kirchlengern - Rahden |
| © Gemeinde Kirchlengern |
Verkehrsinfo des Landes NRW
DB Fahrplanauskunft
Minden Herforder Verkehrsgesellschaft
Der Sechser
eurobahn
Westfalenbahn
Sehenswürdigkeiten:
Insgesamt 35 in die Denkmalschutzliste eingetragene Baudenkmäler, darunter
- romanische Stiftskirche (12. Jh.). Im 16. Jh. wurde das Mittelschiff im Stil der Spätgotik
nach Norden erweitert und neu gewölbt. Der Schnitzaltar entstand um 1525
- Wasserburg Oberbehme (1450 genannt)
- Rittergut Steinlacke (Herrenhaus von 1734)
- Herrenhaus in Stift Quernheim (17. Jh.) ursprünglich Äbtissinenhaus
- Kulturelle Begegnungsstätte "Ostermeiers Hof"
- Historisches Bauernbad Rehmerloh
zusätzlich:
5 Bodendenkmäler; 2 bewegliche Denkmäler (darunter 1 Einbaum, etwa 900 bis 1200 n. Chr. hergestellt)
Tännesberg in der Oberpfalz (Bayern), seit Oktober 1982
www.taennesberg.de
Tourismus und Gästebetten im Kreis Herford
| Partei | Europa- wahl |
Bundestags- wahl |
Landtags- wahl |
Kommunal-wahlen | ||||||||||||
| 07.06.2009 | 27.09.2009 | 09.05.2010 | 30.08.2009 | |||||||||||||
|
Zweitstimme |
Zweitstimme |
Ratswahl |
||||||||||||||
| absolut | % | absolut | % | absolut | % | absolut | % | |||||||||
| CDU |
1.832 |
34,44 |
3.099 |
33,54 |
2.331 |
32,04 |
3.124 |
41,61 |
||||||||
| SPD |
1.704 |
32,02 |
3.150 |
34,09 |
3.093 |
42,51 |
2.744 | 36,55 | ||||||||
| UWG |
624 |
8,31 |
||||||||||||||
| Grüne/B’ 90 | 525 | 9,87 | 661 | 7,15 | 680 | 9,35 | 610 | 8,12 | ||||||||
| FDP | 617 | 11,60 | 1.196 | 12,94 |
353 |
4,85 |
406 |
5,41 |
||||||||
| Sonstige | 642 | 12,07 | 1.134 | 12,28 | 819 | 11,25 | ||||||||||
|
5.320 |
100,00 |
9.240 |
100,00 |
7.276 |
100,00 |
7.536 |
100,00 |
(Parteiensortierung nach Ergebnis Kommunalwahl 2009)
Sitzverteilung im Gemeinderat:
CDU 14, SPD 12, UWG 3, Grüne/B'90 3, FDP 2
nach Austritt aus der Fraktion ab 28.10.2009:
CDU 14, SPD 12, UWG 3, Grüne/B'90 2, FDP 2, fraktionslos 1
nach Beitritt zur Fraktion ab 27.04.2010:
CDU 14, SPD 12, UWG 4, Grüne/B'90 2, FDP 2
Bürgermeister:
Rüdiger Meier, CDU
Gemeinderat:
Ratsinformationssystem
Wahlbuch Europawahl 2009 [PDF: 658 KB]
Wahlbuch Kommunalwahlen 2009 [PDF: 7,3 MB]
Wahlbuch Bundestagwahl 2009 [PDF: 3,6 MB]
Wahlbuch Landtagswahl 2010 [PDF: 4,7 MB]