Gemeinde Kirchlengern

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Gedenkstätte Zwangsarbeiter

Buch zur Zwangsarbeit in Kirchlengern
Bilder zur Zwangsarbeit in Kirchlengern
Diskussionsforum

1944/1945 sind Männer aus den Niederlanden zwangsweise nach Kirchlengern gebracht worden, um von hier aus zum Eisenbahnviadukt in Bielefeld zur (Zwangs)Arbeit zu fahren. Sie waren in der Volksschule untergebracht. Von den Zwangsarbeitern starben damals innerhalb weniger Wochen 23 Männer. Sie wurden in Kirchlengern bestattet und erst lange nach dem Krieg in ihre Heimatorte überführt.

Am 15. November 2009 wurde zur Erinnerung an den Tod dieser Männer in der Schreckenszeit des Zweiten Weltkrieges eine Gedenkstätte eingeweiht werden, die die Lebenden zum Dialog und zum Frieden zwischen den Völkern mahnen soll.

Einladung Einweihung Gedenkstätte in deutscher Sprache
Einladung Einweihung Gedenkstätte in niederländischer Sprache
(Herzlichen Dank für die Übersetzung an W.H.v.d.Hoeff, Beuningen sowie Yvonne und Theo Wewer, Geeste)

Legendentafel in deutscher Sprache
Legendentafel in niederländischer Sprache

Die nachfolgenden Fotos von der Einweihung dürfen mit freundlicher Genehmigung von Patrick Menzel, Neue Westfälische, verwendet werden.

Begrüßung der Gäste aus den NiederlandenAndacht in der Paul-Gerhardt-KapelleEntzündung der Kerzen zur Erinnerung an die TotenÜberlebender Zwangsarbeiter Welgemoedt

Gedenkstätte Zwangsarbeiter

Stellv. Bürgermeister Rensen, Hilversum, Bürgermeister Meier, KirchlengernStellv. Bürgermeister Rensen aus HilversumEinweihung Gedenkstätte ZwangsarbeiterEinweihung Gedenkstätte Zwangsarbeiter

Pressebericht aus Hilversum






















Fremde, Freunde und verlassene Gräber
„Fremde, Freunde und verlassene Gräber“ heißt das Buch, das die Gemeinde Kirchlengern herausgibt. Es hält Erinnerungen an die Zeit der Zwangsarbeit während des II. Weltkrieges fest. Zwangsarbeit hat es auch in Kirchlengern gegeben. Zeitzeugen erzählen, wie das damals eigentlich so gewesen ist. Dabei werden Erinnerungen wach an Menschen, denen Menschlichkeit mehr galt als verordnete Ignoranz in einer Zeit, die von Schreckensherrschaft, Krieg, Grausamkeit und Tod geprägt war. Das Buch ist im Bürgerbüro zum Preis von 14,80 € erhältlich.






Bilder zur Zwangsarbeit in Kirchlengern

An dieser Stelle werden Fotos veröffentlicht, die die Opfer und deren Situation in Kirchlengern darstellen. Sie haben entsprechende Fotos? Dann schicken Sie der Gemeinde Kirchlengern bitte die Bilder.

Christiaan Brouwer + 27.01.1945, eingesandt von Wim van der Hoeff
Wessel Christiaan Brouwer + 27.01.1945

Aufsatz über die Hilversumer Zwangsarbeiter (niederländisch) [PDF: 782 KB]


Diskussionsforum

Bereits kurz nach Veröffentlichung dieser Seite hat sich eine interessante Diskussion entwickelt. So wurde der Gemeinde mitgeteilt, dass ein Teil der Opfer nach dem Krieg nicht in die Niederlande überführt worden sind. Nach entsprechender Recherche wurde die letzte Ruhestätte gefunden: Auf dem Heger Friedhof in Osnabrück befindet sich ein niederländisches Ehrenfeld, wo vier der Toten aus Kirchlengern beigesetzt wurden.

Für die weitere Diskussion wird das Forum eröffnet:

Forum Zwangsarbeit in Kirchlengern

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