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Wegekonzept für die Gemeinde Kirchlengern

Der Bau- und Straßenausschuss der Gemeinde Kirchlengern hat in seiner Sitzung am 29.11.2012 das neue Wegekonzept beschlossen. Vorausgegangen ist eine intensive Diskussion über fast zwei Jahre in einem Arbeitskreis, in dem alle Ratsfraktionen vertreten waren. Anlass für die Diskussion war die Erkenntnis, dass die Schäden an Gemeindestraßen dramatisch zunehmen und damit ein schleichender Werteverzehr des Straßenvermögens einhergeht. Die Finanzmittel reichen nicht, um alle Straßen instand zu halten.

Wie geht man mit der Situation um?
Was ist technisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll?
Was kann überhaupt noch finanziert werden?
Was kann und was muss man den Anliegern aufgrund rechtlicher Vorgaben zumuten?

All diese Fragen sind in dem Arbeitskreis intensiv diskutiert worden. Das Ergebnis ist eine Übersichtskarte (28 MB) mit Darstellung des überörtlichen Verkehrsnetzes sowie der innerörtlichen sowie verkehrswichtigen Gemeindestraßen und eine Positivliste der Straßen, die in den nächsten Jahren aufgrund Ihres Zustandes konsequent wiederhergestellt oder erneuert werden sollen. Diese Positivliste wird jährlich fortgeschrieben.
Leitgedanken des Wegekonzeptes sind: 

- Straßenausbauten und flächige Straßenunterhaltungsmaßnahmen müssen in erster Linie dort erfolgen, wo die Bürgerinnen und Bürger leben. In den Wohngebieten und an verkehrswichtigen Straßen, die für das Verkehrsnetz der Gemeinde notwendig sind! 

- Die Unterhaltung von Straßen muss einsetzen, sobald sich erste Schäden zeigen, um grundhafte Erneuerungen so lange wie möglich zu vermeiden. 

- Nicht mehr unterhaltbare Straßen müssen sukzessive grundhaft erneuert werden. Aufgrund der gesetzlichen Beitragspflicht der Anlieger, sind diese frühzeitig - und zwar schon vor Aufnahme einer konkreten Planung! - in den Prozess einzubinden. 

- Technische Standards ( Straßenbreiten und Straßenaufbau ) bei der grundhaften Erneuerung von Straßen sind im Einzelfall noch stärker als bisher an der Verkehrsbedeutung und der erwarteten Nutzungsintensität auszurichten.

Und was passiert mit den nicht Straßen, die in der Übersichtskarte nicht markiert sind? Natürlich wird sich die Gemeinde auch weiterhin um die Straßen im Außenbereich kümmern. Hier wird man allerdings bis auf Weiteres notwendige Unterhaltungsmaßnahmen auf die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit beschränken müssen.

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